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Folge 255 ·

Flucht, Angriff, Totstellen – Warum wir Probleme mehr beachten als Erfolge

Warum die Problemfälle alle Aufmerksamkeit bekommen und die besten Leute übersehen werden.

Hast du dich schon einmal gefragt, warum wir so oft unsere Aufmerksamkeit auf die „Problemfälle” richten, während unsere besten Mitarbeiter eher übersehen werden? 🤔

Das passiert nicht nur im Business, sondern überall: Im Freundeskreis kümmern wir uns um die, die sich selten melden oder ständig Drama verursachen. In Unternehmen richten sich Meetings und Coachings oft an die, die „schwächeln” oder „Problemkinder” sind. Aber was ist mit den High Performern, den stillen Helden, auf die man sich immer verlassen kann?

🧠 Warum unser Gehirn auf Probleme fixiert ist

Die Antwort liegt in unserer Evolutionsgeschichte. Unser Gehirn ist darauf programmiert, auf mögliche Gefahren zu achten – ein Mechanismus, der unser Überleben gesichert hat. Dieses Muster nennt man das Flucht, Angriff, Totstellen-Prinzip.

🔺 Flucht: „Oh nein, ein Problem! Ich muss weg!”

🔺 Angriff: „Ich muss das Problem sofort lösen!”

🔺 Totstellen: „Vielleicht geht es von alleine weg …”

Diese automatische Alarmbereitschaft sorgt dafür, dass unser Fokus auf Schwierigkeiten liegt – und nicht auf dem, was bereits gut läuft.

Das ist im Alltag sinnvoll (z. B. wenn ein Kunde unzufrieden ist), aber in der Führung kann es zu einer Schieflage führen: Wir kümmern uns zu viel um die Falschen und vergessen diejenigen, die den Laden am Laufen halten.

🚀 Warum du als Führungskraft die richtigen Leute belohnen solltest

1️⃣ High Performer sind das Rückgrat deines Unternehmens

Ohne sie würde nichts laufen. Sie liefern zuverlässig gute Arbeit, bringen Ideen ein und sorgen für Stabilität. Doch genau sie werden oft übersehen.

Fehler:

❌ Keine Wertschätzung für kontinuierliche Leistung

❌ kaum Kommunikation – läuft ja

❌ Fokus auf Problemfälle statt auf Leistungsträger

Lösung:

✅ High Performer gezielt loben und anerkennen

✅ Zeit für Gespräche nehmen und Mitarbeitenden weiter fördern

✅ Nicht nur „Feuerwehr spielen”, sondern auch Erfolge feiern

2️⃣ Anerkennung schafft Sog-Effekte

Wenn du als Führungskraft konsequent diejenigen belohnst, die Leistung bringen, entsteht ein natürlicher Sog-Effekt. Andere wollen auch Teil dieser „Erfolgsgruppe” sein und steigern ihre Leistung.

So machst du es richtig:

✅ Öffentlich loben: Anerkennung im Team-Meeting oder Unternehmenskommunikation

✅ Sichtbare Vorteile schaffen: Zugang zu spannenden Projekten, Weiterbildungsmöglichkeiten

✅ Team-Benefits: Kleine Incentives für herausragende Leistungen

3️⃣ Nicht jeder passt ins Team – und das ist okay!

Oft versuchen Führungskräfte mit aller Kraft, schwächere Mitarbeiter mitzuziehen. Doch die Wahrheit ist: Nicht jeder will oder kann unser Spiel mitspielen.

👉 Frage dich: Ist dieser Mitarbeiter wirklich motiviert? Passt er zur Kultur des Unternehmens?

👉 Tipp: Trenne dich rechtzeitig von denen, die nicht ins Team passen – zum Wohle aller Beteiligten!

🎯 Fazit: Setze den Fokus richtig!

🚀 Höre auf, nur Probleme zu managen – und beginne, Erfolge zu fördern!

✅ Belohne die, die Leistung bringen!

✅ Schaffe eine Sog-Kultur statt Druck-Kultur!

✅ Höre auf dein Bauchgefühl bei neuen Mitarbeitern!

Wie gehst du mit diesem Thema um? Schreib es in die Kommentare!

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