#122 in Bau Dir Dei­ne Zukunft: War­um uns Los­las­sen so schwer fällt?

War­um nur fällt den meis­ten von uns Los­las­sen so schwer? Die Ant­wort ist so leicht, wie sie schwer ist: Der wich­tigs­te Grund ist mei­ner Mei­nung nach, dass wir uns im alten Leben gut aus­ken­nen und wir lie­ber in der Kom­fort­zo­ne ver­wei­len, als in neue Aben­teu­er auf­zu­bre­chen. Ein wei­te­rer Grund ist, dass wir uns wei­gern, den Ist-Zustand zu akzep­tie­ren und recht haben wol­len. So hal­ten wir fest an Situa­tio­nen, Gewohn­hei­ten und Men­schen. Egal, ob sie uns noch gut tun oder nicht. Es ist eben die „bekann­te Unzu­frie­den­heit“, und die ist wenigs­tens berechenbar.
Oft ist es auch soge­nann­te „Sunk Cos­ts“ – das sind Kos­ten, die sich nie refi­nan­zie­ren kön­nen. Hier heißt das, dass wir fest­hal­ten, weil wir schon so viel inves­tiert haben und hof­fen, dass die Inves­ti­ti­on irgend­wann wie­der raus­kommt, wenn wir wei­ter­ma­chen. Lei­der ist das in den sel­tens­ten Fäl­len so, son­dern eher wird der Preis des Fest­hal­tens noch höher.
Auch Phö­no­me­ne wie Zuvi­li­sa­ti­on und FOMO hal­ten uns von den wich­ti­gen Din­gen ab. Was das genau ist, und wie­so wir dadurch abge­lenkt wer­den, erzäh­le ich im Podcast.
Kurt Tuchol­sky hat einen wich­ti­gen Satz geprägt: „Die Basis einer gesun­den Ord­nung ist ein gro­ßer Papier­korb.“ Ein wich­ti­ger Fak­tor bei der Ziel­er­rei­chung ist es, Bal­last abzu­wer­fen und los­zu­las­sen. Denn wenn wir immer so wei­ter machen wie bis­her, wird wohl kaum Platz sein für mein Ziel, Pro­jekt oder gar mei­ne Visi­on sein. Also geht es dar­um ob wir bereit sind den Preis zu zah­len, den unser Vor­ha­ben von uns ver­langt. Wenn ja, ist es wirk­lich wich­tig. Wenn nein, dann zurück auf Start und noch­mal über das eige­ne War­um nach­den­ken. War­um will ich das eigentlich. 


Die wich­ti­gen Fra­gen an dich selbst, um rich­tig vor­wärts zu kom­men, lauten:
1. Was kannst du weglassen?
2. Wel­chen Bal­last willst du loswerden?
3. Wel­che alten Gewohn­hei­ten tun nicht mehr gut?
4. Von wem oder was willst du dich verabschieden?


Fan­ge mit ein­fa­chen Din­gen an, wie News­let­ter oder Zei­tungs-Abos abzu­be­stel­len. Ich hat­te jah­re­lang ein Abo der Süd­deut­schen Zei­tung und immer hat mir der unge­le­se­ne Sta­pel ein schlech­tes Gewis­sen gemacht. An den Wochen­en­den habe ich dann ver­sucht die für mich wich­tigs­ten Tei­le zu lesen, um wie­der up to date zu sein. Wirk­lich hin­ter­her­ge­kom­men bin ich aller­dings nie. Irgend­wann habe ich mich dann schwe­ren Her­zens ent­schie­den das Abo zu kün­di­gen. Aber als ich es dann getan hat­te, war das wie ein Befrei­ungs­schlag. Kein Zei­tungs­sta­pel mehr, der mich bedroht. Und immer wenn ich Lust auf die SZ habe, dann hole ich mir eben eine, die ich dann auch mit viel Genuss lese. Was sind dei­ne Zei­tungs­sta­pel? Prü­fe wel­che ‘Ver­füh­rer‘ auf dei­nem Weg lie­gen, die dir so man­ches Mal wert­vol­le Zeit steh­len. Mache eine To-Don´t–Liste um Frei­raum zu erhalten. 


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Mehr zum The­ma Wer­te fin­den Sie auch in mei­nem Buch: Bau Dir Dei­ne Zukunft:

http://silvia-ziolkowski.de/autorin.html

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